„Sängerbund war im Team Doppelpass ein Teil vom Ganzen“

Das war ein Samstag – gespickt voll mit Überraschungen, Erlebnissen und einem gelungenen Auftritt, auch wenn so viele Sänger/innen leider fehlten. Monika konnte sehr zufrieden mit uns sein.

Nun der Reihe nach. Antreten hieß es um 12 Uhr auf der Bühne mit allen beteiligten Chören. Im Nu waren wir in der Gruppe zusammengerückt, die Band (fantastisch!!) begleitete uns. Zuvor sang uns Dorota Welz – verantwortlich für das Projekt DOPPELPASS und Musikalische Leiterin des Chorverband Karl Pfaff) ein – ganz ungewohnt für viele ein – aber als Team reiht man sich ja auch ein. Dann wurde das Finale geprobt, bevor es zum Einsingen und eigenen Proben auf die Bühne ging. Die Technik mischte ab – ganz dezent im Hintergrund – und wir durften in den Genuss kommen, mit dieser Band zu singen. Was für eine Freude! Monika konnte unsere kleine aber hochkonzentrierte und feine Gruppe sicher führen. Pianist Martin Straub bedankte sich sogar bei Moni, wegen ihres ausgezeichneten Dirigates (Unsere Moni halt!) und nun ging es in die lange Ruhephase, bis man sich kurz vor dem Konzert auf der Bühne nochmals mit allen einfand. Das Konzert begann – wir waren im Proberaum und warteten auf unsere Lotsin, die uns auf die Bühne zum geeigneten Zeitpunkt lotsen sollte und tat. Nun waren wir dabei und trugen trotz Anspannung unsere Stücke flott vor. Die Zuschauer applaudierten stürmisch und wir merkten: es läuft. Glücklich gings von der Bühne in den Saal und wir genossen im Anschluss die anderen Chöre mit ihren Auftritten. Es war zu vielseitig, um es aufzuzählen. Ein Chor bewegte aber alle: die Singtonics aus Kirchheim – ein A capella-Ensemble der Happy-Voices. Da gingen alle Herzen auf und ganz großer Applaus brach aus uns allen hervor. Moderation war zwar abwechslungsreich – aber sehr lang und das Konzert zog sich in die Länge. Wir hielten durch und gegen 22.30h waren wir zum Finale auf der Bühne. Es war schön – jeder Chor versuchte seine Text anschaulich rüberzubringen, war aber sehr schwer war, da ein Chor die Begleitung sang und die Frauenstimmen aller Chöre sich sehr anstrengen mussten, hier gehört zu werden. Egal – der Text war erzählt worden, so dass es allen klar war und er Abend mit donnerndem Applaus und Dankesworten zu Ende ging. In der nächsten Probe wird nur kurz zurückgeblickt – denn „Nürtingen klingt“ steht an und da heißt es alle Mann an Bord, es wird hierfür geprobt.

Doppelpass mit Karl Pfaff – Maibaum mit EJW und Sängerbund

125 Jahre Chorverband Karl Pfaff – wir sind dabei! Und nicht nur wir! Deshalb Samstag, 6. Mai kommen, sehen, hören – wir freuen uns auf euch!

Der Maibaum steht – wir waren dabei! Wie jedes Jahr am 30. April starteten die Schüler der Weiherbachschule und weitere motivierte Läufer zum Lauf in und ums Städtle, Das EJW und der Sängerbund sorgen dabei wieder gemeinsam für das Steak und die Pommes – wobei ein kühles Blondes oder die Cola auch nicht fehlen dürfen! Und in diesem Jahr war sogar die Sonne mit von der Partie!

Interview mit Werner Fries

Werner, Du wurdest bei der Mitgliederversammlung am 31. März für mehr als 25 Jahre Mitgliedschaft im Sängerbund Grötzingen geehrt. Meinen Glückwunsch

Danke.

Wie bist Du zum Sängerbund gekommen?

Ich war neu zugezogen, suchte nach Ideen und Möglichkeiten, wie ich mich vernetzen kann – damals sagte man noch „andere kennenlernen J“, da kam ein Freund auf mich zu, es würden Sänger für den Männerchor in Grötzingen gesucht. Das hat mich interessiert. Ich weiß noch, mein erster Termin mit dem Sängerbund war am Mittwoch, 16. Mai 1990 „Singabend Männerchor“. Bereits im Juli desselben Jahres habe ich meinen ersten Dienst beim Städtlesfest geleistet.

Hast Du auch im gemischten Chor gesungen?

Ja, aber nicht sehr lang, da ich bald darauf beruflich bedingt von Montag – Freitag in den neuen Bundesländern arbeitete. Damals wurde gerade der Männerchor aufgelöst, ich wollte weitersingen und wechselte für kurze Zeit in den gemischten Chor. Ich kann mich noch erinnern: Monika Grohmann kam neu als Chorleiterin zu uns und alle Männer waren hinter ihr her….

Inzwischen unterstützt Du den Sängerbund als passiver Sänger. Welche Aufgaben sind das?

Bereits als aktiver Sänger hatte ich verschiedene Aufgaben. So habe ich mich recht bald um die Organisation und Durchführung des Städtlesfestes gekümmert. Viele Jahre habe ich auch im Ausschuss mitgearbeitet. Bedingt durch die berufliche Veränderung, wechselte ich in die passive Rolle. Auch wenn ich nicht mehr singe, möchte ich doch meinen Verein unterstützen und da gibt es viele Möglichkeiten. So bin ich auch heute noch beim Städtlesfest anzutreffen, unterstütze den Chor bei den Auftritten und übe bereits einige Jahre, zusammen mit Walter Höhn, das Amt des Kassenprüfers aus. Auch in dieser Mitgliederversammlung wurde ich für ein weiteres Amtsjahr bestätigt.

Was motiviert Dich, diese Aufgaben zu übernehmen?

Ich verbinde wunderschöne Erinnerungen mit dem Sängerbund. Noch immer fühle ich mich der Gemeinschaft verbunden. Ich mag´s – ich brauch´s.

Was macht für Dich, Werner, den Sängerbund aus?

Ich war neu hier im Städtle, kam zum Sängerbund. Der Funke sprang über und brennt noch immer!

 

Die Fragen stellte Uschi Kern, Mitglied im SBG seit 2011