Interview mit Werner Fries

Werner, Du wurdest bei der Mitgliederversammlung am 31. März für mehr als 25 Jahre Mitgliedschaft im Sängerbund Grötzingen geehrt. Meinen Glückwunsch

Danke.

Wie bist Du zum Sängerbund gekommen?

Ich war neu zugezogen, suchte nach Ideen und Möglichkeiten, wie ich mich vernetzen kann – damals sagte man noch „andere kennenlernen J“, da kam ein Freund auf mich zu, es würden Sänger für den Männerchor in Grötzingen gesucht. Das hat mich interessiert. Ich weiß noch, mein erster Termin mit dem Sängerbund war am Mittwoch, 16. Mai 1990 „Singabend Männerchor“. Bereits im Juli desselben Jahres habe ich meinen ersten Dienst beim Städtlesfest geleistet.

Hast Du auch im gemischten Chor gesungen?

Ja, aber nicht sehr lang, da ich bald darauf beruflich bedingt von Montag – Freitag in den neuen Bundesländern arbeitete. Damals wurde gerade der Männerchor aufgelöst, ich wollte weitersingen und wechselte für kurze Zeit in den gemischten Chor. Ich kann mich noch erinnern: Monika Grohmann kam neu als Chorleiterin zu uns und alle Männer waren hinter ihr her….

Inzwischen unterstützt Du den Sängerbund als passiver Sänger. Welche Aufgaben sind das?

Bereits als aktiver Sänger hatte ich verschiedene Aufgaben. So habe ich mich recht bald um die Organisation und Durchführung des Städtlesfestes gekümmert. Viele Jahre habe ich auch im Ausschuss mitgearbeitet. Bedingt durch die berufliche Veränderung, wechselte ich in die passive Rolle. Auch wenn ich nicht mehr singe, möchte ich doch meinen Verein unterstützen und da gibt es viele Möglichkeiten. So bin ich auch heute noch beim Städtlesfest anzutreffen, unterstütze den Chor bei den Auftritten und übe bereits einige Jahre, zusammen mit Walter Höhn, das Amt des Kassenprüfers aus. Auch in dieser Mitgliederversammlung wurde ich für ein weiteres Amtsjahr bestätigt.

Was motiviert Dich, diese Aufgaben zu übernehmen?

Ich verbinde wunderschöne Erinnerungen mit dem Sängerbund. Noch immer fühle ich mich der Gemeinschaft verbunden. Ich mag´s – ich brauch´s.

Was macht für Dich, Werner, den Sängerbund aus?

Ich war neu hier im Städtle, kam zum Sängerbund. Der Funke sprang über und brennt noch immer!

 

Die Fragen stellte Uschi Kern, Mitglied im SBG seit 2011

Ostern klopft an und wir pausieren mit dem aktiven Singen für 14 Tage!

Aber davor konnten wir am Freitag, 7.4. die evangelische Kirche bei ihrem Helferfest unterstützen – denn vielen Hände machen schnell ein Ende – vor allem, wenn sie dazu dienen, dass die „eigenen Leute“ sich mal zurücklehnen und genießen können!

Wir wünschen allen Sängern und Sängerinnen sowie den Freunden des Sängerbundes ein frohes Osterfest!

MGV vom 31.03.2017

So eine Mitgliederversammlung ist immer wieder ein guter Anlass um ein Jahr zurück zu blicken. Unglaublich, wie manche wunderschöne Ereignisse innerhalb dieser Zeit gedanklich weit weg gerückt sind. Wie schön, wenn man sich dann gemeinsam daran erinnern und darüber freuen kann, wie wunderbar unsere Konzertreise in Aichtals Partnerstadt Sümeg in Ungarn war. 4 tolle, begeisternde Tage.

Nach den Sommerferien feierten wir 120 Jahre Brigitte und Günter – das gibt´s nicht alle Tage!

Ein absolutes Highlight für unseren Chor – und auch für viele Gäste an diesem tollen Abend – war unsere Hüttengaudi im November. Hier konnten wir wunderbar zeigen, dass Singen im Chor unglaublich viel Freude macht und weiter gibt!

Eine Tradition des Sängerbundes ist es ja mittlerweile, entweder im Advent ein Konzert zu veranstalten oder – wie im letzten Jahr – einen Gottesdienst der evangelischen oder katholischen Kirche zu begleiten.

Und auch im ersten Viertel des neuen Kalenderjahres hatten wir schon mehr als eine Möglichkeit zu singen und zu feiern. So konnten wir im Februar im wunderschönen Ambiente des „Blumenlädles“ den 80. Geburtstag unserer Waltraud feiern, im März lud Ingrid zur „toten Sau“ und vor gerade mal 2 Wochen heiratete Astrid ihren Mike.

Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft und mehr wurden Werner Fries, Günter Lidwin. Sowie Jörg Schweikert und Klaus Herzog (BM a.D.), die ihre Urkunde nicht persönlich entgegen nehmen konnten.

Für den Ausschuss im Sängerbund standen 4 Mitglieder zur Wahl:

Wieder gewählt wurden: Jutta Halda, Alex Kapp und Uschi Kern. Camilla Landenberger kam als neues und junges Ausschussmitglied hinzu.

Unser Kassenprüferdreamteam Werner Fries und Walter Höhn ließen sich für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigen. Wir sagen herzlichen Dank!“

Die „tote Sau 2016“ ist noch nicht mal richtig verdaut, da haben wir bereits eine neue Meistersängerin gekürt: Till, die „Glücksfee“ zog Sabine Maier! Sie wird unsere nächste Gastgeberin sein! „Sabine, wir freuen uns schon!“

Zum gemeinsamen Singen sehen wir uns wieder am Donnerstag, 4. April.


Achtung, die Probe beginnt erst um 20 Uhr im Musiksaal der Weiherbachschule.

 

 

Interview mit Kimberley Daiss, 2.Vorstand Sängerbund Grötzingen

  • Seit wann bist du Mitglied im SBG

Als aktives, singendes Mitglied werde ich seit 2007 in den Büchern geführt. Also genau 10 Jahre. Wenn man es aber genau nimmt, bin ich seit ich auf der Welt bin ein Chor-Kind.  Ich war schon als Kleinkind bei den Proben als Zuhörer dabei, da meine Eltern damals beide aktive Sänger waren. Es ging weiter damit, dass ich bei den Festen geholfen habe. Das Städlesfest war – und ist! – das Größte für mich. Sei es Aufbauen, Kartoffelsalat rädeln oder Geschirr abräumen, ich war und bin immer dabei. Aber auch bei den Partys war ich als Zuschauer immer ganz vorne zu finden. Bis ich dann „endlich“ alt genug war im Chor mit zu singen.

 

  • Im letzten Jahr wurdest du zum 2. Vorstand gewählt. Warum hast du dich aufstellen lassen?

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon Mitglied im Ausschuss. Parallel legte ich in diesem Jahr mein Amt als Vorstand im EJW Grötzingen nieder, da es dort genügend Jugendliche mit Potential gibt. Im Sängerbund gab es Gespräche, wer für das Amt des 2. Vorstandes geeignet wäre. Ich wurde von meiner Vorgängerin angefragt ob ich es mir vorstellen könnte.

Die Vorstandstätigkeit war mir nicht unbekannt. Der Sängerbund liegt mir am Herzen. Ich bekam viele Zusprüche von anderen Mitgliedern. Also dachte ich mir, warum nicht?!

 

  • Was ist dir bei Deiner Arbeit im Vorstand wichtig?

Den Chor zu erhalten so wie er ist. Die Gemeinschaft zu erhalten. Auf alle Mitglieder jeglicher Altersklasse einzugehen, aber auch an der Zukunft  des Chores zu arbeiten.

 

  • Du bist einige Jahre jünger als die meisten Sängerbundmitglieder. Was motiviert dich, Mitglied im Sängerbund zu sein?

Die Gemeinschaft. Die Familie. Das Zusammen sein.

Teil dieses Vereins zu sein, ist etwas Wunderbares. Sie sind meine 2. Familie. Man kann sich auf einander  verlassen. Jeder hat ein offenes Ohr für dich.

Zusammen erschaffen wir im Team immer wieder etwas Tolles, sei es eine Party oder ein Konzert und präsentiert es am Ende voller Stolz.

 

  • Wie schaffst du es, deine Vorstandsarbeit beim SBG, deine Ausbildung und deine Familie unter einen Hut zu bringen?

Mit sehr gutem Zeitmanagement, einem tollen Mann an meiner Seite, einem verständlichen Vorstand [wenn die ein oder andere Sitzung, doch mal zeitlich nicht möglich ist] und Durchhaltevermögen ist alles möglich.

 

  • Was zeichnet den Sängerbund aus?

Jedes einzelne Mitglied. Sie machen den Chor zu dem was er ist: ein herzlicher, wunderbarer, zuverlässiger, lebhafter, offener, hilfsbereiter, bunter Haufen von jung bis alt. Wir haben ein sehr breites Repertoire, da ist für jeden etwas dabei.

In diesem Verein kann man sich nur wohlfühlen, außerdem wird es mit dem Sängerbun[T] Grötzingen NIE langweilig!

 

Die Fragen stellte Uschi Kern, Mitglied im SBG seit 2011.