Städtlesfest und mehr ….

Juhu –  das erste Ferienwochenende! In Grötzingen ein Synonym für Städtlesfest. Da sind wir natürlich dabei!  850 Kilogramm verteilt auf 16 Köpfe, was ist das??? Wer hier 53 kg antwortet und annimmt, es handle sich um das Durchschnittsgewicht unserer Sängerinnen, der irrt!!! Diese Menge haben wir (mindestens) am Städtlesfest verarbeitet (16 Salatköpfe, 250 kg Kartoffeln, 16 kg Zwiebeln, etc. pp …). Die zahlreichen Helfer in den Küchen waren im Dauereinsatz. Waschen, putzen, schnippeln, schneiden, anrichten … aber – es hat sich gelohnt! Der legendäre Rollbraten samt dem über die Grötzinger Grenzen hinaus bekannten Kartoffelsalat ging weg wie warme Semmeln. Wir lernten, dass man dafür extra aus Tischardt, Wendlingen und z.B. Nagold anreiste!! Und auch unser Sängerburger hatte wieder viele Fans.
Samstag lief es bei bestem Wetter sowieso, selbst Sonntag früh gab es wieder eine Schlange, noch bevor die Kasse öffnete. Auch der einsetzende Schauer schreckte da nicht ab.

Dieses Jahr gab es das erste Mal Cocktails beim Sängerbund. Der volle Renner! Lukas von der „Alten Molkerei“ hatte uns angeboten, uns zu unterstützen. Das Angebot nahmen wir freudig an. Die Leidenschaft und Begeisterung mit der Lukas Cocktail um Cocktail mixt, muss man live erlebt haben. Bist Du nächstes Jahr wieder dabei?? Herzlichen Dank für Dein Engagement. Übrigens – der Hüttengaudi-Cocktail ist ein Muss bei unserer Hüttengaudi am 5. November!!!

Unser Espresso: molto bene! „Segafredo-Dago“ aber noch nicht so frequentiert. Das lag vermutlich an zu wenig Werbung. Bewusst- wir wollten der Kaffee- und Kuchentheke keine Konkurrenz machen. Wobei, ein Espresso nach dem Essen, ist keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung; „Savoir-vivre“ würden unsere Freunde aus Ligny sagen.

Es war viel Arbeit, viel Spaß, viel Freude. Die Stimmung fantastisch.

Gesellig und gemütlich beisammensitzen, ein kleiner Plausch hier, rege Unterhaltungen da. Leute treffen, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht: das Städtlesfest ist dafür eine tolle Gelegenheit.

Erst im Mai waren wir in Sümeg, nun kamen unsere Freunde aus Sümeg, um mit uns 25 Jahre Partnerschaft Aichtal-Sümeg zu feiern. An zahlreichen Tischen wurde ein ungarisch-deutsch-Mix gesprochen. Schön, zu sehen und zu erleben, dass friedliches und fröhliches Miteinander so einfach sein kann.

So ein Fest gelingt nicht ohne tatkräftige Unterstützung. Viele Sänger, aktive und passive haben mitgeholfen. Manch einer übernahm doppelte Schicht – gefühlt waren einige im Dauereinsatz. Ein besonderer Dank gilt Hedwig Brunner (was wäre Kartoffelsalat ohne sie), Eleonore Dittrich (beide sind keine Mitglieder, unterstützen uns tatkräftig) sowie den weiteren fleißigen Kartoffelschälerinnen. Auch unserem jungen Fanclub gebührt Dank: ihr wart in Sümeg schon Spitze, ihr verdient das Prädikat „phantastisch“. Aufbau, Abbau, Geschirr schleppen, ihr wart euch für keine Arbeit zu schade.

Ein ganz dickes  D a n k e  s c h ö n  ALLEN, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Es war toll.

Bloß, kaum angefangen, schwupps, war das Städtlesfest auch schon wieder vorbei. Vermutlich geht es uns so auch mit der Sommer-Ferien-Zeit. Um kurz noch einmal mit Enya ‚Only Time‘ zu singen: Who can say where the raod goes where the day flows, only time …  wünschen wir allen eine gute Zeit. Genießt es und lasst es euch gut gehen!

Wir sehen uns am 10.09. zur großen Hohberger-Fete.  Samstag, 17.09. wird Choreografie geübt, bitte Termin vormerken.

Die nächste Singstunde ist am 15.09.2016, wie immer im Musiksaal der Weiherbachschule, um 19:30h. Auch NEU-gierige sind herzlich willkommen. Voraussetzung: Spaß an Musik und am Singen, das Können kommt mit der Zeit.

Sommer-Sonne-Urlaub – Städtlesfest vom 30.07. bis 31.07.

„Have a nice day!“ Die letzte Singstunde vor den Sommerferien war nur kurz, aber dafür umso fröhlicher im Gesang und im Beisammensein.

„Wir waren noch niemals in New York“, auf Hawai oder in San Franzisco, dafür nach der Singstunde noch in der Molke, ob in zerrissenen Jeans?

Wir drehten mit dem „Mambo“ noch kurz eine Runde, genossen „Summertime“ (feeling good in the mood), waren „For the longest time“ so inspired by you. Bei “Rock mi “, drehte sich alles um die Madeln, während die Burschen sich die Augen rieben und es kochte nochmal kurz das Wahnsinnsg’fühl, bevor es auf den Dorfplatz ging. Wenn auch nicht unterm Maibaum, so hockten wir zumindest neben dem Dorfbrunnen, löschten unseren Durst, schmierten unsere Kehle, quasselten und genossen es, zusammen zu sein.

Und dann gab es ja auch noch die Auswertung unseres Fragebogens. Das Durchschnittsalter des Chores ist mit plus-minus 50 etwas gehoben, es gibt aber auch zahlreiche Jüngere (gerne mehr!) und ein paar Ältere (logisch, denn in einer tollen Gemeinschaft bleibt man gerne dabei). Die ganz große Mehrheit fühlt sich im Chor sehr wohl oder wohl. Da sind wir stolz drauf! Eigenschaften, die uns ausmachen (nur die meistgenannten): starke Gemeinschaft, Zusammenhalt, vielseitige Liedauswahl, Kameradschaft, sehr gute Chorleiterin, Spaß, Harmonie, gute Stimmen, Freundschaft … und fast allen ist es wichtig, dass wir auch auftreten und nicht nur üben.

Interessiert? Neugierig? Dann tragt euch doch schon mal 15.09.2016, 19:30 Uhr ein (= 1. Probe nach der Sommerpause). Neue Sänger sind immer willkommen: Männer ersehnt, Frauen erwünscht. Voraussetzung: Spaß an Musik und am Singen. Das Können kommt mit der Zeit

Nun freuen wir uns auf das Städtlesfest! Hier könnt ihr unseren traditionell guten Rollbraten genießen und am Samstagabend erstmals auch Cocktails (feat. by Lukas und dem Molke-Team)

 

Ausflug nach Sümeg vom 04. bis 09. Mai 2016 (Teil I )

Nach zehn Jahren war es endlich wieder soweit. Der Sängerbund Grötzingen ging auf längere Reise: ein extra langes Wochenende -von Mittwochabend bis Montag- ging es in unsere Partnerstadt Sümeg. Außer den aktiven Chorsängern fuhren auch zahlreiche ehemalige Sänger und passive Mitglieder mit, nicht zu vergessen Freunde und Unterstützer, alle zusammen: unser Fanclub, „unsere Groupies“. Die Vorfreude war groß, die Stimmung bestens, der Bus fast bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Kaum gestartet, gab es schon reichlich Palinka, ein ungarisches Nationalgetränk. In Ungarn sagt man „in kleinen Mengen Medizin, in größeren ein Allheilmittel“. Nun, wenn man eine Nacht in einem Bus gut überstehen möchte, ist solch ein Allheilmittel sicherlich eine gute Option. Chauffiert zu werden ist eine prima Sache; toll, wenn es unterwegs ein paar Pausen gibt, um die Knochen neu zu falten. Es war dann gar nicht so schlimm wie vorab von einzelnen vermutet. Unterwegs trafen wir noch auf die „Aichtaler Tiefflieger“, die mit gutem Kimmichkraut im Gepäck ebenfalls nach Sümeg unterwegs war, um die dortige Feuerwehr mit echt schwäbischen Schupfnudeln zu bekochen und natürlich auch, um unseren Fanclub zu verstärken.

Gleich nach der Ankunft in Sümeg, gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbuffet, stand es jedem frei, sich im richtigen Bett auszuschlafen, den großartigen Wellness-Bereich zu nutzen oder -bei bestem Wetter- Sümeg zu besichtigen, auf die imposante Burg zu wandern. Das Buffet am Abend stand dem Frühstücks-buffet in Opulenz nicht nach. Abends gingen wir gemeinsam zur Weinprobe in den Klosterpalast inmitten der Altstadt. 13166056_1760199097542589_2491427250498668076_nBeeindruckend und stimmungsvoll der über 500 Jahre alte Weinkeller. Interessant die Ausführungen des Sommeliers zu den unterschiedlichen Weinen. Unsere Ungarisch-Kenntnisse wurden im Verlauf des Abends auch immer besser, wie wir mit Az a szep (ungar. Trinklied) und Örömoda (Europahymne) unter Beweis stellten.

Freitag unternahmen wir einen Ausflug zum Plattensee. Schon allein die Anfahrt war schön: tolle Landschaft, Burgen, sehr viel Grün. Tihany jedoch, ein Dorf auf einer Halbinsel im Plattensee, toppte alles! Sehr pittoresk, kleine nette Häuschen, viel Grün. Neben dem berühmten Echo von Tihany gab es Lavendelhonig und Lavendelblüten, Paprika soweit das Auge reicht. Im Hochsommer ist es dort vermutlich voller Touristen, Anfang Mai war es noch sehr überschaubar, man begegnete immer wieder anderen Sängerbundlern, genoss die Umgebung, die Sonne, das Leben. Völlig entspannt, völlig relaxed, ein himmlischer Tag!
Wenn der Sängerbund Grötzingen auf Reisen geht, gibt es natürlich auch Konzerte, davon mehr in der nächsten Ausgabe. Oder, wer vorher schon mal etwas erfahren möchte, kommt einfach vorbei: immer Donnerstag ab 19:30h in der Weiherbachschule im Musiksaal (außer in den Ferien). [cc]